Wickie und die starken Männer

Kinder-/Jugendfilm, DEU  2009

Fazit: Nicht alle Gags zünden, aber die Wickie-Realverfilmung ist aufwändig produziert, toll besetzt und zuallererst für Kinder gemacht.

Neues von Bully Herbig. Nun lässt er die starken Männer um klein Wicki wieder aufleben und verleiht der Geschichte seinen ganz eigenen Humor.

Michael Bully Herbig: "Wickie und die starken Männer"
Michael Bully Herbig: "Wickie und die starken Männer"
© Constantin Filmverleih

Diese Realverfilmung der populären Trickfilmreihe aus den Siebzigern ist auch aufgrund ihres schlichten, wenig doppeldeutigen Humors zuallererst für Kinder gemacht. Und weil die Titelfigur, für die mit Jonas Hämmerle eine klasse Besetzung gefunden wurde, selbst noch ein Kind ist. Ein schlaues allerdings, das seinen Vater, den Wikingerhauptmann Halvar, an Cleverness locker in den Schatten stellt. Gehirnschmalz und Muskelkraft werden dann auch benötigt, als die Wikingertruppe loszieht, um die geraubten Kinder des Dorfes nach Hause zu holen.

Die typgerecht zusammengestellte Besetzung ist der große Pluspunkt der Komödie. Auf die Figur eines spanischen Nachrichtenreporters, die sich Bully selbst auf den Leib und in die Geschichte hinein geschrieben hat, hätte man hingegen gut verzichten können. Herbig legt als Regisseur eine aufwändig produzierte und liebevoll an den Geist der Vorlage anknüpfende Abenteuerkomödie vor, bei der jedoch beileibe nicht jeder Gag zünden will.

© ZITTY BERLIN - Das Hauptstadtmagazin / Dirk Lüneburg

Filminfos

Land: DEU  2009
Genre: Kinder-/Jugendfilm
Regie: Michael 'Bully' Herbig
Darsteller: Jonas Hämmerle , Waldemar Kobus
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Länge: 87 Minuten
Kinostart: 10.09.2009
 
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