2012

Science-Fiction, USA  CAN  2009

Fazit: Gewaltige Effekte und wütende Naturgewalten: Emmerich lässt's ordentlich krachen.

Im Kino geht mal wieder die Welt unter: Roland Emmerich bringt eine neue Apokalypse auf die Leinwand mit noch spektakuläreren Effekten.

Roland Emmerich: "2012"
Roland Emmerich: "2012"
© Sony Pictures Releasing GmbH

Schon die Maya haben's gewusst: 2012 ist Schluss mit der Welt, wie wir sie kennen. Erwartungsgemäß konnte sich Roland Emmerich für diese Idee begeistern: er, Apokalyptiker des Kinos, Zertrümmerer der Städte, Godfather des Pathos'. Und weil er Amerika schon so oft in Schutt und Asche gelegt hat - weiß er auch, was dazu gehört: ein ordentliches Budget für die Optik; ein paar politische und philosophische Querverweise und ein Paar (John Cusack, Amanda Peet), das zwischen all den fliegenden U-Bahnen, brodelnden Vulkanen und riesigen Tsunamis besteht.

Nachdem schon in Alex Proyas' "The Knowing" mit Nicolas Cage die Welt unterging, schafft es Emmerich mit "2012", zwei Schaufeln drauf zu packen: noch gewaltigere Effekte, noch wütendere Naturgewalten. Diesen imposanten Bildern kann man sich nur schwer entziehen - was für eine Dresche! Wer unlogische Handlungsstränge und pathostriefende Dialoge als das betrachtet, was sie sind - Slapstick - der wird auch viel zu lachen haben.

© ZITTY BERLIN - Das Hauptstadtmagazin / Lydia Brakebusch

Filminfos

Originaltitel: 2012
Land: USA  CAN  2009
Genre: Science-Fiction
Regie: Roland Emmerich
Darsteller: John Cusack , Thandie Newton
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Länge: 158 Minuten
FSK: ab 12
Kinostart: 12.11.2009
 
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